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Warum vernetzt denken?
 
Angesichts der zunehmenden Unsicherheiten inmitten der uns umgebenden Welt benötigen wir neue Strategien zur Lenkung der immer komplexer werdenden, uns betreffenden Systeme.
 
Dies gilt im Großen wie im Kleinen: Die Schwierigkeiten der sozialen Sicherungssysteme, das Waldsterben, die weltweite Zunahme von Katastrophenereignissen, Hunger, Terrorismus und Krieg sind ebenso wie die Vielzahl an Insolvenzen ernsthafte Zeichen für das Versagen linearen Denkens.
 
Die Folgen von Entscheidungen auf der Basis stark vereinfachender, linearer Ursache-Wirkungs-Beziehungen sind bekannt. Zunächst sieht nach einem Eingriff in das System alles ganz gut aus, dann aber kommt die Rückwirkung aus einem Bereich, mit dem wir vorher nicht gerechnet haben oder Sie investieren viel Geld, Arbeit und Engagement und erzielen keine ausreichende Wirkung.
 
Lebendige, fehlertolerante, anpassungsfähige, lernende Organisationsstrukturen weisen erhebliche Vorteile auf, sind aber mit herkömmlichen Methoden nicht ausreichend zu lenken.
 
Eine Verbesserung der Fähigkeit des vernetzten Denkens ist notwendige Voraussetzung, um komplexe Systemstrukturen so zu gestalten, dass sie langfristig stabil und der Zukunft geneigt sind  (O-Ton Prof. Vester).
 
Sie können das "Vernetzte Denken" trainieren.