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Angeboten wird:
 
die Durchführung von Workshops auf der Basis der Verfahren von Prof. Vester sowie Heraklit mit den Zielen
 
  • das eigene System zu modellieren,
  • Steuerungsgrößen, sensible Hebel, kritische Größen und Indikatoren zu erkennen,
  • die maßgebenden Strukturen zu erkennen und prognostizierend am Modell zu variieren,
  • Entscheidungsprozesse zu unterstützen und
  • das vernetzte Denken am eigenen System zu trainieren.
 
Wie wir vorgehen:
 
Ihr System und ihr konkretes Ziel (Verbesserung der Motivation der Mitarbeiter in einem Unternehmen,  eine strittige Verkehrsberuhigung, die Schule mit dem Wunsch besserer Kooperation, eine Gemeinde mit dem Wunsch größerer Bürgernähe, …) stehen im Mittelpunkt der Betrachtung. 
 
Gemeinsam mit allen am System beteiligten Gruppen wird das Systemmodell entwickelt und die besondere Fachkenntnis aller zu beteiligenden Personen fließt ein.
 
Den Kern des Verfahrens bilden dabei die das System beschreibenden Variablen. Auf das Beispiel der Schule bezogen wären dies Begriffe wie "Motivation der Eltern", "Qualität der Lehrmittel" oder "Leistungsfähigkeit der Schüler". Die verwendeten Verfahren erlauben damit neben der Erfassung konkret und relativ scharf zu fassender Begrifflichkeiten, wie beispielsweise "Haushaltsmittel in €/Jahr", bewusst die Integration unscharfer Begriffe (fuzzy sets).
 
Der Grund: Es ist für den Wahrheitsgehalt von Modellaussagen über komplexe Systeme erheblich wichtiger, alle wesentlichen, also auch die unscharfen, Begriffe und Zusammenhänge in das Modell zu integrieren, als pseudo-wissenschaftlich nur die zu verwenden, die numerisch exakt erfasst werden können. Lassen Sie sich nicht täuschen, unsere Welt ist nicht exakt abzubilden. Eine unscharfes, aber wahres Modell liefert Aussagen, die erheblich besser nutzbar sind, als die bekannten, genauen aber letztlich falschen Prognosen.
 
Zur Beschreibung der Variableninhalte werden keine spezifischen Fachbegriffe benötigt, so dass keiner der Beteiligten aufgrund seines besonderen Wissens über den Hintergrund eines Fachterminus eine gravierend andere Vorstellung von der jeweiligen Variable haben wird, als ein Teilnehmer, der aus einem anderen Fachgebiet kommt und nicht über dieses Hintergrundwissen verfügt.  Die Entwicklung der für alle Beteiligten selben Modellsprache ist einer der wesentlichen Grundsätze, die das Verfahren von Prof. Vester so erfolgreich machen: Die Workshops sind trotz u. U. divergierender Interessen konfliktarm. Der Lehrer findet eine gemeinsame sprachliche Ebene mit dem Schuldezernenten, der Feuerwehrmann mit dem Brandschutzsachverständigen und der Politiker mit dem Wähler.
 
Bei der Verknüpfung der Variablen lassen sich bereits erstaunlich viele innovative Gedanken entwickeln und bisher unbekannte Einzelbeziehungen und Wirkungsgeflechte werden transparent. Oft sind die Beteiligten dabei erstaunt, wie neu Ihnen viele Gedanken über ihr eigenes System sind.
 
Die anschließende Auswertung des Modells mittels vorgegebener Verfahrensweisen lässt den spezifisch kybernetischen Charakter jeder verwendeten Variablen erkennen und Rückschlüsse darauf zu, welche Möglichkeiten der Systemsteuerung (aktive Variablen), welche Gefahren und Chancen (kritische Variablen), welche Beobachtungsmöglichkeiten (reaktive Variablen) und welche dämpfenden Eigenschaften (puffernde Variablen) das System aufweist. Es wird für das Gesamtsystem erkennbar, wie stabil und elastisch (fehlertolerant) es ist und wo seine Stärken und Schwächen liegen.
 
Zur Beantwortung konkreter Fragestellungen werden in einem nächsten Schritt die jeweils relevanten Variablen ausgewählt und in Teilszenarien neu zusammengestellt.
 
Diese Detailanalysen können - anders als in linearen Entscheidungsprozessen - nun unter Wahrung des systemischen Gesamtzusammenhangs durchgeführt werden. Auf der Grundlage der Teilszenarien lassen sich Simulationen aufbauen, welche die Bewegung der Variablen über die Zeit, auch unter dem Einfluss plötzlich auftretender Ereignisse, abbilden.
 
 
Ergebnisse:
 
  • Es entsteht ein Systemmodell, das dauerhaft nutz- und adaptierbar ist und die für die Stabilität und Entwicklungsfähigkeit entscheidende Systemkybernetik abbildet.
  • Die im Rahmen von Workshops beteiligten Personen entwickeln im Konsens eine gemeinsame Sprache.
  • Die Wirkung geplanter Maßnahmen und äußerer Einflüsse wird am Modell getestet.
  • Die Transparenz der Hintergründe für Entscheidungen wird erheblich verbessert und kann nach außen dargestellt werden.
  • Die Teilnehmer an den Workshops werden motiviert und weisen gegenüber der Konkurrenz einen oft entscheidenden Wissensvorsprung auf.
  • Das vernetzte Denken wird trainiert und klappt bald "wie von selbst".